Zu den weiteren altbewährten Methoden in meiner Naturheilpraxis zählt das Schröpfen.

Es handelt sich dabei um ein entgiftendes und schonendes Ausleitungsverfahren, welches im Gegensatz zur Blutegeltherapie, keine Begleitrisiken bei immun-schwächeren Menschen hat. Als Gifte ableitende Therapie finden die ausleitenden Verfahren in der heutigen Zeit auch bei der Schulmedizin Interesse.

Diese Heilweise ist so alt wie die Medizin selbst, sie wurde schon von Hippokrates angewandt. Bei einzugrenzendem Indikationsgebiet stellt sie auch heute mit ihrer hervorragenden Wirkung eine Methode ohne Nebenwirkungen dar. Die Selbstreinigung des Blutes wird gef√∂rdert und der Kreislauf, sowie die allgemeine Leistungsf√§higkeit werden aktiviert. Bei endogenen Giftstoffen zeigt die Blutentziehung ihre vorteilhaften Wirkungen. Gleiches gilt f√ľr entz√ľndliche Vorg√§nge, Hautkrankheiten, Bluthochdruck und anderen Erkrankungen, wo sich diese Behandlung gerade mit zunehmendem Lebensalter als erfolgreich erweist.

Innerhalb der letzten Jahrzehnte nahm die Belastung durch Umweltschadstoffe zu. Die Weltgesundheitsorganisation warnte bereits 1998 vor einer globalen Bedrohung durch ernährungsbedingte Krankheiten. Über 18 kg chemischer Zusatzstoffe nimmt jeder Deutsche durchschnittlich zu sich!

Angesichts dieser Umweltbelastung gewinnt diese Methodik an Bedeutung, da es f√ľr die Entgiftung und Anregung als ganzheitliche Heilmethode sorgt, die nach genauer Anamnese auch mit pflanzenheilkundlichen und hom√∂opathischen Mitteln nach genauer Indikation unterst√ľtzt werden kann.

Der Bekanntheitsgrad der Ausleitverfahren w√§chst in j√ľngster Zeit, wie nicht selten aus den USA kommend, √ľber die Hildegardmedizin.

Die Fortschritte in der modernen Medizin prägen unsere Zeit. In der symptomorientierten Behandlung hat die Allopathie Bahnbrechendes geleistet. Obwohl die Menschen heute älter werden, kann aber von einer zunehmenden Gesundheit nicht gesprochen werden.

Trotz explodierender Gesundheitskosten klagen viele Menschen dar√ľber, dass ihnen die moderne Medizin, vor allem bei chronischen Krankheiten nicht weiterhelfen kann. Hier zeigen sich die St√§rken der ausleitenden Verfahren gerade in der heutigen Zeit, dass durch das Schr√∂pfen auch jene Patienten eine Chance haben, die schon viele vergebliche Therapieversuche hinter sich haben.

Positiv ist anzumerken, dass die Risiken und Nebenwirkungen verschwindend gering sind. Kaum ein Naturheilverfahren kann eine so lange Tradition zur√ľckblicken, wie das Schr√∂pfen und hat au√üerdem die medizingeschichtliche Auslese derart gut bestanden wie diese Methode. F√ľr eine effektive und sichere Anwendung geh√∂rt diese Therapieform allerdings in die Hand eines erfahrenen Spezialisten. Die Schr√∂pftherapie setzt eine sensible Diagnostik der neben dem Wirbel liegenden Haut sowie der Muskulatur des R√ľckens voraus und geh√∂rt in die Hand eines professionellen Therapeuten. Entscheidend f√ľr den Erfolg des Schr√∂pfens ist die Wahl der Schr√∂pfstelle und der richtigen Schr√∂pfart.

Die ersten Zeugnisse der Anwendung des Schr√∂pfens in der Geschichte wurden 3.300 v. Chr. in Mesopotamien und im alten √Ągypten sowie in der altindischen Ayurvedalehre gefunden. Der Sch√∂pfer der antiken Medizin Hippokrates (460 – 370 v. Chr.) setzte das Schr√∂pfen konsequent ein und entwickelte eine umfangreiche Theorie √ľber deren Wirkung aus. Die Schr√∂pfk√∂pfe dienten bei ihm dazu, lokal¬†Krankheitsstoffeherauszuziehen oder Krankheitsstoffe(Hippokrates sprach von ‚ÄěFl√ľssen“) von entfernt erkrankten Organen abzuleiten.

Interessant ist, dass in der r√∂mischen Medizin Epilepsie mit Schr√∂pfen behandelt wurde, eine Methode die auch einige der heutigen Schr√∂pf√§rzte – oft mit gro√üem Erfolg – anwenden. Neben Hippokrates z√§hlte auch Galen zu den gr√∂√üten √Ąrzten der Antike. Er war Arzt vom Kaiser Marc Aurel und der r√∂mischen Aristokratie, dessen Werk im gesamten Mittelalter bis in die Neuzeit hinein fast absolute G√ľltigkeit besass. Galen erkannte, dass die Schr√∂pfk√∂pfe nicht nur dort wirken, wo sie aufgesetzt werden, sondern auch in anderen Bereichen, die von der behandelten Stelle weit entfernt liegen.

Eine Leitidee des Schr√∂pfens stammt von Paracelsus, die auch heute, wie die von Galen, f√ľr die Schr√∂pftherapie gilt:

‚ÄěWo die Natur einen Schmerz erzeugt, da hat sie sch√§dliche Stoffe angeh√§uft und will sie ausleeren. Ist die Natur nicht mehr imstande, diesen Vorsatz selbst auszuf√ľhren, muss der Arzt eine k√ľnstliche √Ėffnung direkt an der kranken Stelle machen und so den Schmerz und die Krankheit rasch heilen.“

Zu den weiteren altbewährten Methoden der Naturheilpraxis zählt das Schröpfen.

Es handelt sich dabei um ein entgiftendes und schonendes Ausleitungsverfahren, welches im Gegensatz zur Blutegeltherapie, keine Begleitrisiken bei immun-schw√§cheren Menschen hat. Diese Heilweise ist so alt wie die Medizin selbst, sie wurde schon von Hippokrates angewandt. Bei einzugrenzendem Indikationsgebiet stellt sie auch heute mit ihrer hervorragenden Wirkung eine Methode ohne Nebenwirkungen dar. Die Selbstreinigung des Blutes wird gef√∂rdert und der Kreislauf, sowie die allgemeine Leistungsf√§higkeit werden aktiviert. Bei endogenen Giftstoffen zeigt die Blutentziehung ihre vorteilhaften Wirkungen. Gleiches gilt f√ľr entz√ľndliche Vorg√§nge, Hautkrankheiten, Bluthochdruck und anderen Erkrankungen, wo sich diese Behandlung gerade mit zunehmenden Lebensalter als erfolgreich erweist.