Juniperus communis, der gemeine Wacholder

Wacholderbeeren im Sauerkraut, das kannten schon unsere GroĂźmĂĽtter. Dass Wacholder ĂĽber die WĂĽrze hinaus interessante Heilwirkungen hat, ist den wenigsten Menschen bekannt.

Dabei galt er in alter Zeit als Universalmittel. Das lag wohl an seiner entgiftenden Wirkung:

In der Naturheilkunde werden die dunkelblauen Beeren zur Anregung der Nierenfunktion eingesetzt, dadurch wird die Ausscheidung angeregt und rheumatischen Beschwerden entgegengewirkt. Die Leber und die Gallenfunktion sprechen ebenfalls postiv auf Juniperus an. Selbst bei Durchfall können die Wacholderbeeren Linderung bringen.

Als Gemmotherapeutikum eingesetzt, entfaltet der Wacholder seine entgiftende Wirkung ebenfalls weil er die Nieren- und Leberdrainange anregt. Er mindert Ödeme, regt die Ausscheidung an und verhindert somit die Bildung von Nierensteinen. Bereits vorhandene Nierensteine können ausgeschwemmt werden. So findet das Juniperusmazerat seinen Einsatz bei chronischen Nieren- und Blasenentzündungen.

Im Anschluss an Infektionen unterstĂĽtzt das Gemmomittel die Ausscheidung von belastenden Stoffwechsel- Endprodukten.

Insgesamt wird der Stoffwechsel angeregt. Harnstoff, Harnsäure und Cholesterin werden wie über ein Abführmittel besser ausgeschieden. Brennen im Magen, Völlegefühl und Blähungen werden reduziert.

Bei Ăśbergewicht kann der Wacholder unterstĂĽtzen, dies abzubauen.

Auch auf der emotionalen Ebene kann uns Juniperus communi helfen. Er wirkt reinigend und klärend auf Gefühle und Gedanken. Wenn die Verwirrung groß ist, hilft der Wacholder unserem Gemüt, sich zu klären und neu zu sortieren.

Diese bestens erprobte Wirkung kennen wir schon aus der Räucherpraktik!

 

Wenn`s schlimmer wird, nicht besser wird, zu lange dauert, dann heiĂźt es ab zum Mediziner!!!